Dienstag, 16. Januar 2018

STARTING WITH …


… a LAUGH! 

Und das will doch etwas heißen, trotz der knüppelnden Monate, nein eigentlich des ganzen Jahres 2017 – zu lachen. Lachen ist einfach die beste Lösung, die wirkungsvollste Medizin. 
Beginnt zumeist mit einem scheuen Lächeln, so wie vor wenigen Tagen passiert…
…auf meinem Weg zum Rheumatologen, einem Termin den ich schwer erkämpft hatte. Du bekommst nämlich so einfach keine Zeit in der Praxis eines derartigen Facharztes. Nun sollte also dieser Besuch am 30. Januar – endlich nach vier Monaten Wartezeit – dann stattfinden. Als ein Bescheid Anfang Januar, genau am 09. Januar von der Klinik in Windach zur Schmerztherapie aufrief!
Dumm gelaufen.
Es hieß damit ohnehin etliche Verabredungen zu canceln beziehungsweise auf unabsehbare Zeit zu verschieben. Doch auch hier war mir das Glück hold. Ein Rückruf der Praxis in Pöttmes des besagten Rheumatologen verhieß mir einen kurzfristigen Termin am Montag – noch vor meiner Abreise nach Windach.
Klar, da griff ich unbestritten zu. Obwohl es ein weiterer Stress bedeutete neben den vielfältigen Vorbereitungen für meinen Aufenthalt in der Klinik.
Der Ort Pöttmes ist mir von diversen Motorradtouren bekannt und so parkte ich seitlich auf dem schmucken historischen Marktplatz, schritt zuversichtlich zu der besagten Hausnummer und lief ins Leere: Dort angekommen bei der Hausnummer Drei gab es nur ein eher verfallenes Gebäude, das an den fürstlichen Hof grenzt des dort ansässigen Fürstengeschlechtes und ehemaligen Glanz vermuten lässt.
Nun war guter Rat teuer, denn ich musste pünktlich antreten.
Also frug ich einen Passanten der mich entgegengesetzt sandte, wo es aber auch keine Rheumapraxis gab sondern eine völlig andere Praxis. Der Passant dagegen war längst über alle Berge davon. Eine Frau eilte mir im Galopp inzwischen entgegen – mein Zeitplan wurde gerade verflucht eng. Soll / darf ich diese Eilende ansprechen?! War sofort meine innere Frage. Doch! Und ich sprach sie an, denn weit und breit war kein anderer Mensch greifbar in diesem Moment.
„Entschuldigen Sie bitte, sind Sie aus Pöttmes? Darf ich Sie kurz nach dem Weg fragen?!“
Und ich durfte.
Sie lächelte, ich lächelte zurück.
Und nicht nur, dass ich den Weg beschrieben bekam, die Dame begleitete mich bis vor die gut versteckt gelegene Praxis. Ich bedankte mich überschwänglich, erleichtert doch noch pünktlich aufzuschlagen...






Mittwoch, 8. November 2017

Der Herbst

Wettermässig sollen die Temperaturen in diesen Tage noch einmal 8-10 Grad Celsius erreichen. Das könnte bedeuten, dass die Natur, die sich im Rückzug zur Winterpause gelangte, verlockt und verführt wird, ein grünes Spitzlein aus der Erde zu recken.

Die Jahreszeiten geraten aus dem typischen Takt, den wir europaweit haben.

Bizarr, fällt mir dies Bild in den Sinn...

Doch es besitzt eine stille Schönheit nach dem Gesetz der Natur,
da Wind und Wetter die Symphonie dirigieren.

...vielleicht führte ein Schmetterling meine Feder!?




Mit herbstbunten Grüßen, Heidrun

Sonntag, 29. Oktober 2017

Wie geht's?!


Morgendlich, mit dem Herausschwingen der Beine aus dem Bett beginnt es täglich mit der bange Frage:

Was schaffe ich heute?!


Welche Schmerzen treffen ein, die einen ohnehin eingeschränkten Tagesablauf weiter reduzieren?

Von außen wird Zuversicht erwartet und eingefordert. Zuversicht, die mich zusätzlich enorm Kraft kostet sie wenigstens in einem minimalen Maß zu demonstrieren. Und es stellt sich mir die Überlegung, inwieweit darf ich es vertreten, mich den Anforderungen zu stellen ohne die notwendige Achtsamkeit auf meinem Pfad der körperlichen und seelischen Befindlichkeit zu verlieren!

Während dem Gang zum Bad, zum Frühstück, zum Briefkasten wegen der Zeitung, sperren sich die steifen Glieder gegen die Bewegungen. Vorsicht ist verlangt, um nicht etwa die Treppe hinunter zu stürzen bis dann nach etlichen Schritten die Beine einigermaßen gehorchen. Morgendliche Gymnastik sieht allgemein anders aus, als mit zittrigen Händen die Kaffeetasse zu halten.

Die Anläufe dauern.

Geduld, Geduld! - da sich von Mal zu Mal der Prozess länger hinzieht, bis der Körpermotor in Gang kommt. Und neue Techniken katapultiert mir der Kopf ins Alltagsgeschehen, damit ich den Beruf bewältige und die privaten Pflichten nicht vollkommen auf der Strecke bleiben, damit das Leben gelebt werden kann.

Schwạ̈·che
Substantiv [die]
  1. 1
    das Schwachsein.
  2. 2
    eine schlechte Eigenschaft eines Menschen.

    "Jeder hat seine Schwächen."


Ist's tatsächlich eine schlechte Eigenschaft sich selbst zu seinen Schwächen zu bekennen,
seine eigenen Grenzen auszuloten?
Ich denke NEIN.

UND ICH VERSUCHE MIR ANDERE SCHICKSALE VOR AUGEN ZU FÜHREN
...doch  - im Vergleich zu anderen Mitmenschen geht's mir trotzdem gut.